Vorgehen

Projektperimeter

Folgende Gemeinden wurden als Projektperimeter definiert:

Sursee, Schenkon, Oberkirch, Mauensee, Sempach, Neuenkirch, Eich, Nottwil, Beromünster, Hildisrieden, Geuensee, Büron, Schlierbach, Triengen, Knutwil, Wauwil, Grosswangen, Buttisholz. Für die Erstellung der Wasserbilanzen wurde der gesamte Projektperimeter in 6 Zellen unterteilt. Die Aufteilung der Zellen orientiert sich an der geografischen Lage und Höhe der Versorgungsgebiete sowie an bereits bestehenden technischen Verbindungen (Transport-leitungen, Pumpwerke). Zusätzliche Detailuntersuchungen welche nicht Gegenstand dieses Projekts sind, werden die genauen und sinnvollen Perimeter und Schnittstellen aufzeigen.

 

Zellen (Teil-Regionen)

Zelle 1 Sursee, Schenkon, Oberkirch, Mauensee

Zelle 2 Sempach, Neuenkirch, Eich, Nottwil

Zelle 3 Beromünster, Hildisrieden

Zelle 4 Geuensee, Büron, Schlierbach, Triengen

Zelle 5 Knutwil, Wauwil

Zelle 6 Grosswangen, Buttisholz

Grundlagenbeschaffung

Mittels schriftlicher Umfragen wurden bei den Wasserversorgern, Gemeinden u.a. Angaben in den folgenden Bereichen eingeholt: Wasserbedarf, Wasserdargebote, angeschlossene Einwohner, Reservoirvolumen.

Projektablauf

25. Juni 2012
Informationsveranstaltung mit Orientierung der Gemeinden und Wasserversorgungen über Regionale Wasserversorgungsplanung

 

September 2013

Grundlagenerhebung bei WV mittels Fragebogen

 

November 2013

Begehung der Anlagen der Wasserversorgungen

 

19. November 2013

Informationsveranstaltung, Zwischenstand Grundlagenerhebung und Ergebnisse Anlagenbegehung 

 

November 2013 - Februar 2014

Erarbeitung der Grundlagen (Datenblätter, Situationsplan, Schema)

 

Februar 2014

Auslösung Konzept Sempach-Eich-Schenkon

 

Februar 2014

Vernehmlassung Grundlagen durch Technikgruppe und anschliessende Bereinigung

 

27. März – 6. Mai 2014

Vernehmlassung Grundlagen durch Gemeinden

 

7. April 2014

Informationsveranstaltung, Ausführungen zu den Grundlagen (Datenblätter, Situationsplan, Schema)

 

Mai 2014

Bereinigung Grundlagen gemäss Vernehmlassung Gemeinden

 

Juni - Juli 2014

Erstellung IST-Zustand mit Wasserdargeboten, Wasserbilanzen und ersten Konzeptansätzen

 

August 2014

Präsentation der Ergebnisse IST-Zustand der Projektgruppe

 

August- Oktober  2014

Erarbeitung Technisches Konzept

 

24. November 2014

Präsentation Ausschnitte aus dem Technischen Konzept für Wasserversorger und politische Vertreter

 

Dezember 2014

Fertigstellung Technisches Konzept (Bericht/Pläne)

 

Februar 2015

Vernehmlassung Technisches Konzept (Bericht/Pläne) durch Gemeinden

 

März 2015

Bereinigung gemäss Vernehmlassung Verabschiedung und Veröffentlichung des technischen Konzepts 

 

Sommer 2015
Vorbereitung einfache Gesellschaft mit Zielen und Formulierung und Vernehmlassung des Gesellschaftsvertrags

 

Herbst 2015

Verabschiedung des Gesellschaftsvertrags und einholen verbindlicher Zusagen

 

25. Januar 2016
Gründung der einfachen Gesellschaft aquaregio wasser sursee-mittelland mit dem Auftrag Vorprojekte für Bauten (Massnahmen 1 - 6 aus dem technischen Konzept) zu erstellen. Die Primäranlagen zu definieren und bewerten. Eine unabhängiges Wasserdargebot ausserhalb der Region zu erschliessen. Betriebswirtschaftliche Betrachtungenzu jeder einzelnen Wasserversorgung durchzuführen. Die Gründung einer Nachfolgeorganisation zur Übernehme der Primäranlagen und umsetzen der Massnahmen vorzubereiten.

 

Frühling 2016

Konstituierung der Geschäftsleitung aquaregio und Aufnahme der Geschäftstätigkeit

 

Sommer 2016

Definition des Primärsystem mit Vernehmlassung bei den Gesellschaftern sowie anschliessender Verabschiedung als Grundlage für die Bewertung

 

Winter 2016-17

Finanziell einheitliche Bewertung aller Primäranlagen zum Zeitwert mit Vernehmlassung bei den Gesellschaftern sowie anschliessender Verabschiedung als Grundlage für die betriebswirtschaftliche Betrachtungen

 

Frühling 2017

Juristische Abklärungen möglicher Gesellschaftsformen inkl. Bestimmung der Bestvariante in Form einer Aktiengesellschaft mit Aktionärsbindungsvertrag 

 

Sommer 2017 

Betriebswirtschaftliche Betrachtungen der einzelnen Rechnungen aller Partnerwasserversorgungen Varianten mit und ohne aquaregio mit Vernehmlassung bei den Gesellschaftern sowie anschliessender Verabschiedung als Grundlage für die rechtlichen Abklärungen

 

Winter 2017-18

Anhand der betriebswirtschaftlichen Vernehmlassung sowie der vorgängigen Entscheidung zur Aktiengesellschaft werden Statuten und Aktionärsbindungsvertrag ausgearbeitet. Anschliessend folgen Vernehmlassung bei den Gesellschaftern sowie anschliessender Verabschiedung als Grundlage für die Erarbeitung der Sacheinlagevertäge

 

Frühling 2018

Für die einzelnen Partnerwasserversorgungen werden individuelle Entwürfe zu den Sacheinlageverträgen vorbereitet

 

30.06.2018

Der Perimeter von aquaregio steht fest

 

Sommer 2018

Zur Kommunikation werden die Informationen sowie Botschaftsunterlagen zu den nötigen Beschlüssen an der Urne, den Gemeindeversammlungen sowie in den Gremien der Wasserversorgungen vorbereitet.

 

Herbst 2018

Die nötigen politischen Beschlüsse werden eingeholt

 

Winter 2018-19

aquaregio ag wasser sursee-mittlland soll gegründet werden