Ergebnisse

Wasserbilanzen Wasserversorger

Die Situation am Spitzentag A0 ist für jede Wasserversorgung im folgenden Diagramm dargestellt. Es vergleicht das minimale Dargebot mit dem maximalen Eigenbedarf. Fremdwasserbezüge und-abgaben mit bereits bestehenden Verbindungen sind nicht berücksichtigt, damit die eigene Situation und auch Abhängigkeiten aufgezeigt werden können.

Die Situation der Versorgungssicherheit A0 für jede Wasserversorgung ist im folgenden Diagramm dargestellt. Es vergleicht die Eigenproduktion bei Ausfall der wichtigsten Gewinnungsanlagen mit dem mittleren Eigenbedarf. Fremdwasserbezüge und -abgaben mit bereits bestehenden Verbindungen sind nicht berücksichtigt, damit die eigene 

Situation und auch die Abhängigkeiten aufgezeigt werden können.

Wasserbilanz pro Zelle und Gesamtperimeter

Spitzentag pro Zelle und Gesamtperimeter A0+X

Die Abbildung: zeigt auf, dass den Spitzentag im Planungsziel nur die Zellen 2 (mit dem Seewasserwerk) und die Zelle 6 abdecken können.

Versorgungsicherheit pro Zelle und Gesamtperimeter A0+X

Die Versorgungssicherheit kann gemäss Abbildungim Planungsziel nur die Zelle 4 gewährleisten. Dies beruht auf der Annahme, dass die Zellen untereinander nicht verbunden sind und ihre Versorgungssicherheit selber sicherstellen müssen. Über den Gesamtperimeter ergibt sich in der Summe ein grosses Defizit. Sobald sämtliche Zellen mit geeigneten Transportachsen untereinander verbunden wären, ist nur noch der Ausfall des wichtigsten Wasserbezugsortes im Gesamtperimeter, in diesem Fall die GWPW PW I - III in Sursee/Schenkon, zu betrachten. Dadurch könnte die Bilanz knapp ausgeglichen werden (ohne jegliche Reserven).

Fazit Wasserbilanzen

Folgende Fazite lassen sich aus dem IST-Zustand und den Wasserbilanzen ziehen:

  • Es fehlt in der Region an der Sicherstellung der Versorgungssicherheit und Spitzenabdeckung. Die Abdeckung  am Spitzentag in den Zellen ist bereits heute überall knapp bis ungenügend. Die Versorgungssicherheit ist ausser in Zelle 4 bereits heute in den übrigen Zellen ungenügend. Es besteht dringender Handlungsbedarf und die Versorgungssicherheit und Spitzenabdeckung ist mit zusätzlichen Anlagen (Transportleitung, PW) zu erschliessen.
  • Die Zellen 3 und 5 brauchen rasch zusätzliches Wasser.
  • Der Gesamtperimeter braucht bis ins Planungsziel A0+X Wasser im Umfang von rund 5'000 bis 5'500 l/min (20‐Stundenbetrieb), falls geeignete Transportachsen (vor allem zwischen den Zellen 1 und 2) erstellt werden. Dabei sind die kritischen Anlagen nicht mehr berücksichtigt. 
  • Der Verbraucherschwerpunkt liegt in den Zellen 1 (Sursee/Schenkon) und 2 (Sempach)
  • Mit den geeigneten Verbindungen zwischen den Zellen lässt sich die Versorgungs‐ und Betriebssicherheit deutlich verbessern.
  • Die beiden mengenmässig bedeutenden Wasserbezugsorte sind in Sursee (GWPW I bis III) und in Sempach (Seewasserwerk) vorhanden. Bei einer Verbindung der Zellen 1 und 2 ist für die Versorgungssicherheit nur noch der Ausfall eines grossen Wasserbezugsortes zu berücksichtigen. Die Verbindung der Zellen 1 und 2 ergibt im Zusammenspiel mit der notwendigen zusätzlichen Wasserbeschaffung Handlungsspielraum. Insbesondere die GWPW I bis III im Raum Sursee/Schenkon stellen im Falle eines Ausfalls ein Klumpenrisiko dar.
  • Sobald diese Verbindungen von Zellen erstellt sind, wird der Spitzentag für das zu beschaffende Wassermanko massgebend, und nicht mehr die Versorgungssicherheit (vgl. Kapitel Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden.).
  • Einige Reservoire weisen zu wenig Löschreserve aus.