Ausgangslage

Der RET Sursee-Mittelland als Regionaler Entwicklungsträger (RET), übernimmt in erster Linie kommunale Aufgaben, die regional zu koordinieren und abzustimmen sind. Der Kantonale Richtplan 2009 gibt als richtungsweisende Festlegung vor, dass die Bevölkerung sowie Industrie und Gewerbe langfristig und ausreichend mit qualitativ einwandfreiem Trink- und Brauchwasser zu versorgen sind. Die Versorgung hat primär aus den Grund-, Quell- und Seewasservorkommen des Kantonsgebiets Luzern zu erfolgen. Der Schutz dieser Ressourcen, die haushälterische Nutzung des Wassers und die natürliche Grundwasseranreicherung sind zu gewährleisten. Nach dem Wassernutzungs- und Wasserversorgungsgesetz (WNVG) obliegt die eigentliche Wasserversorgung den Einwohnergemeinden, wobei die Gemeinden ihre Planungen aufeinander abzustimmen haben (§ 35). Sie sorgen für regionale Wasserversorgungsplanungen, wenn eine regionale Koordination notwendig und zweckmässig ist. Der RET Sursee-Mittelland setzt die Aufgabe der regionalen Wasserversorgungsplanungen in seinem Verbandsgebiet um in dem er periodisch den Stand der Wasserversorgung und deren langfristige Sicherstellung überprüft. Der RET Sursee-Mittelland hat zu diesem Zweck das Unternehmen Ryser Ingenieure AG Bern mit der Durchführung der Studie „Gebiet Sempachersee, seiner östlichen und westlichen Nebentäler und des Luzerner Surentals“ beauftragt. Im Projektperimeter werden über 60‘000 Einwohner mit Trinkwasser versorgt.