Planungsgrundlagen

Als Grundlage für die Planungen von aquaregio dienen folgende Grundlagen und Zuständigkeiten:

Wasserversorgungsplanung (WVP)

Die Wasserversorgungsplanung (WVP) ist im kantonalen Wassernutzungs- und Wasserversorgungsgesetz (WNVG) vorgeschrieben. 

 

Ein WVP ist ein Planungs- und  Führungsinstrument und hilft:

  • wesentliche Zusammenhänge zu erkennen
  • die technischen Anlagen zielgerichtet ohne Fehlinvestitionen auszubauen
  • bei der Investitionsplanung und bei den Werterhaltungskosten
  • als Grundlage für eine nachhaltige Tarifpolitik
  • Regionale WVP wurde im Dezember 1995 erstellt
  • Vernehmlassung und öffentliche Auflage
  • Vom Regierungsrat am 23.12.1997 genehmigte
  • Die WVP ist behördenverbindlich

Die Karte zur WVP 1995 sieht eine Pumpwerk in Burgrain und eine Transporteleitung nach Sursee vor. 

Alle definierten Aufgaben wurden in Massnahmenblätter aufgelistet und den Verantwortlichen zugeteilt

Rechtsgrundlagen

Wassernutzungs- Wasserversorgungsgesetz (WNVG)

Als Gesetzliche Grundlagen für die Wassernutzung und Wasserversorgung gilt im Kanton Luzern die SRL 770 sowie der dazugehörigen Verordnung SRL 771

 

Link unter:

SRL 770 Wassernutzungs- und Wasserversorgungsgesetz 2003 akt. Version 01.06.2015 (WNVG)

SRL 771 Wassernutzungs- und Wasserversorgungsverordnung 2003 akt. Version 01.07.2013 (WNVV)

 

Richtplan

Der Kantonale Richtplan regelt im Kapitel E Ver- und Entsorgung im Unterkapitel E3 die Wasserversorgung und der Grundwasserschutz. 

 

E3-3 Regionale Wasserversorgungsplanung

Durch generelle Wasserversorgungsplanungen überprüfen die Wasserversorgungsverbände resp. die regionalen Entwicklungsträger periodisch den Stand der Wasserversorgung und deren Sicherstellung. Bei der Wasserversorgung und Wassernutzung sind die Belastungsgrenzen der ober- und der unterirdischen Gewässer zu berücksichtigen.

Federführung: RET

Beteiligte: Gemeinden, uwe

 

Link unter:

E3 Wasserversorgung und Grundwasserschutz im Richtplan 2015

Auftrag

Entsprechend dieser Grundlagen ist das Betreiben der Wasserversorgung die Aufgabe der Gemeinden. Sie können diese Aufgabe mittels Konzession, Versorgungsauftrag, Reglement und Gebührenordnung, welche von der Gemeindeversammlung zu erlassen sind, delegieren. Die Regionen hat den Auftrag die WVP periodisch zu überprüfen und sicherzustellen.

 

Diesen Auftrag hat der RET Sursee-Mittelland mit der Erarbeitung und Verabschiedung des technischen Konzepts aquaregio wahr genommen und in der Rechtsform einer Einfachen Gesellschaft wurden folgende Aufgaben erfüllt:

  • Primärsystem definieren und bewerten
  • Unabhängiges Wasserdargebot ausserhalb der Region zu erschliessen
  • Betriebskosten ermitteln
  • Vorprojekt der Neuanlagen erstellen
  • Gründung einer Nachfolgeorganisation vorbereiten